Zum Gedenken an Karl den Käfer, man hat ihn einfach fortgejagt. Ein Lied aus den 80-igern, aber immer aktuell

Karl der Käfer/klicken

Tief im Wald zwischen Moos und Farn,da lebte ein Käfer mit Namen Karl. Sein Leben wurde jäh gestört, als er ein dumpfes Grollen hört. Lärmende Maschinen überrollen den Wald, übertönen den Gesang der Vögel schon  bald. Mit scharfer Axt fällt man Baum um Baum, zerstört damit seinen Lebensraum. Karl der Käfer wurde nicht gefragt, man hat ihn einfach fortgejagt. Ein Band aus Asphalt breitet sich aus, fordert die Natur zum Rückzug auf. Eine Blume die am Wegesrand steht, wird einfach zugeteert. Karl ist schon längst nicht mehr hier, ein Platz für Tiere gib’s da nicht mehr. Dort wo Karl einmal zu Hause war, kommt schwarze Kohle hervor.

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