Moorbrand, Kondensstreifen, Flares – alles harmlos – ich schwör!

Frankenberger

Ein Film über die Einweihung des Hansa-Viertel in Berlin sorgte neulich im Bekanntenkreis für ein „Hallo“ – denn der „blaue Himmel“ stach direkt ins Auge. Dabei wurde Ende der 50er-Jahre noch ordentlich mit Kohle geheizt und die Industriestadt Berlin blies reichlich ungefilterten Dreck in die legendäre Berliner Luft.



Natürlich: Der Flugverkehr war im Gegensatz zu heute relativ bescheiden und es flogen noch Propellermaschinen. Erst 1968 wurde die Flotte der INTERFLUG mit ersten Düsen-Passagiermaschinen des Typs Tupolew Tu-134 aufgerüstet, für Kurz- und Mittelstreckenflüge konzipiert. Am 2. März 1960  begann für die Airline LUFTHANSA mit der Landung ihrer ersten Boeing 707 – Kennung D-ABOB – das Jetzeitalter. Sie landete um 11.51 Uhr in Hamburg!


Zwar erzeugten die Propellermaschinen auch jede Menge Abgase, aber erst die Düsenmaschinen zauberten die Kondensstreifen an den Himmel. Allerdings verschwanden die nach wenigen Sekunden.
Die heutigen Triebwerke haben mit den damaligen Turbinen wenig zu tun, sind wahre Wunderwerke…

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